Für immer und ewig (keusche, versaute Kurzgeschichte)

 Für immer und ewig

von Jay Ray Dillon




Hallo, Mark. Es ist echt schon super lange her, nicht wahr? Tut mir voll leid, dass ich nicht eher Zeit für dich hatte, aber Ehefrau und Mutter zu sein, hält mich ganz schön auf Trab.

Es tut mir wirklich leid, dass wir uns erst jetzt sehen können. Endlich finde ich die Zeit, dich zu besuchen. Hab dich auch voll vermisst. Komm her, lass dich umarmen. 

Was ist los? Tut dir was weh? 

Oh, entschuldige. Ich wusste nicht, dass eine solche harmlose Umarmung dich schon in solche Schwierigkeiten bringt. Der Käfig lässt nicht viel Platz zum Wachsen, oder? 

Haha, ein bisschen find ich es schon cool, dass ich noch eine solche Wirkung auf dich habe. Ich mein, früher war ich um einiges schlanker als jetzt und sah bestimmt auch besser aus. 

Na, geht’s denn wieder? Darf ich mich setzen? Du hast deine Wohnung etwas umgeräumt. Gefällt mir. Ist das ein Foto von mir auf der Kommode? Das ist voll süß! Wie jung ich darauf aussehe. 

Aber erzähl mir von dir. Ich will alles wissen. Wie ist es dir ergangen? Hast du noch den Job in dem Call-Center? 

Aber sicher, Mark. Du darfst mich alles fragen. Haha, nein, tut mir leid, ich habe die Schlüssel nicht mitgenommen. Hab auch überhaupt nicht daran gedacht. Mein Mann ist bis morgen auf Geschäftsreise und meine Mutter passt auf unsere Tochter auf, sonst hätte ich dich überhaupt nicht besuchen können. 

Ich verstehe. Echt, sorry, ich hab’ wirklich nicht daran gedacht. Klar, willst du aus dem Käfig raus, kann ich voll verstehen, aber ich bin jetzt verheiratet. Da müssen wir uns echt etwas einfallen lassen für die Zukunft. Das geht jetzt alles nicht mehr so wie früher. Das finde ich dann irgendwie auch nicht richtig. Verstehst du? 

Wie lange ist es eigentlich her? Wie lange steckt dein Pimmelchen jetzt schon wieder in der Röhre?

Oh, echt schon so lange? Wow, das hatte ich gar nicht mehr so auf dem Schirm. Das ist echt eine lange Zeit. Du kannst voll stolz auf dich sein. So lange warst du noch nie am Stück keusch.

Aber jetzt, wo du es sagst, erinnere ich mich wieder. Das war doch auf meiner Hochzeitsfeier. Kurz bevor ich mit meinem Mann in die Hochzeitssuite verschwunden bin. 

Ich hatte dich auf der kleinen Toilette nebenan aufgeschlossen, dir schnell einen runtergeholt, das war nicht mal eine Minute, und bevor du richtig spritzen konntest, habe ich dir ein Kondom übergezogen und du bist einfach nur darin ausgelaufen. 

Ich müsste sogar noch ein Foto davon auf meinem Handy haben. Ich weiß noch, wie ich dich das labbrige Gummi auslutschen ließ, bis du es trocken hattest. 

Gott, das war irre. Und dann hast du dich vor mich hingekniet und mich darum gebeten, dein kleines Schwänzchen wieder einzuschließen. Du meintest noch, dass die Schlüssel zu dem Keuschheitskäfig so eine Art Hochzeitsgeschenk für mich seien. Du Scherzkeks.

Wahnsinn, und seit dieser Minute auf dem Klo bist du nicht mehr gekommen? DU hattest keinen Ständer, kein, gar nichts? Wahnsinn, echt Wahnsinn. 

Was du alles aushältst. Aber du stehst ja auch drauf. Das ist echt ein neuer Rekord für dich, mein kleiner Keuschling. Dir muss der Saft schon aus den Ohren rauslaufen, aber ich finde, du gehörst auch in den Käfig. Lass ihn mich mal sehen. Ja klar, runter mit der Hose. 

Steht dir wirklich gut. Ich liebe es, wie der Stahl glänzt. Du spülst hoffentlich immer gut durch! Du musst dich da unten immer gut sauber halten. Komm mal her. Lass mal sehen. 

Sieht alles gut aus. Der Käfig sitzt, passt, und es wackelt nichts. War ’ne echt gute Entscheidung, solch ein kleines Model auszuwählen. Gott, du siehst so süß aus, mit dem winzigen Käfig. Als hättest du einen Minipimmel. 

Ach, ich denke wirklich gerne an unsere Spielchen zurück. Deinen Keuschheits-Fetisch fand ich immer ein bisschen verrückt, aber auch lustig. 

Es hat Spaß gemacht, dich immer länger und länger verschlossen zu halten, und ich bin wirklich stolz, dass du mich damals erwählt hast, deine Schlüsselhalterin zu sein. Ich habe das wirklich gerne gemacht. 

Nur leider ist jetzt vieles anders. Zumindest in meinem Leben. Das hat sich vollkommen verändert zu damals. Früher war ich die Partynudel und hab’ mich durch die halbe Stadt gefickt. Jetzt bin ich verheiratet und Mutter und ich habe mein altes Leben hinter mir gelassen. 

Ich finde es voll lieb, dass du auch weiterhin den Käfig für mich tragen möchtest, aber ich kann das nicht annehmen. Das kann ich dir nicht antun. Die Spielchen zwischen uns müssen ein Ende haben. 

Ich weiß, aber das sagst du nur, weil du geil bist. Ich habe dich doch schon so lange bei den Eiern und vielleicht bist du mir sogar längst hörig und kannst überhaupt nicht klar denken.

Sieh mal. Wir können nicht weiter miteinander spielen. Ich habe jetzt einen Ehemann. Ich kann dich nicht aufschließen und dich womöglich sogar spritzen lassen. Ich weiß doch, wie geil dich unser Spiel macht. Dann hätte ich sofort das Gefühl, meinen Ehemann mit dir zu betrügen. Denn, auch wenn nichts wirklich Körperliches zwischen uns läuft, ist es dann doch irgendwie Sex zwischen uns.

Nein, das will ich nicht. Ich bin meinem Mann wirklich treu. Und er macht mich einen Kopf kürzer, wenn er erfährt, dass ich mit deinem Schwänzchen spiele. In welcher Form auch immer. Alleine, dass du halb nackt vor mir stehst, geht eigentlich zu weit. 

Ach, nein. Du kannst die Hose ruhig auslassen. Ich liebe es, dich so hilflos zu sehen. Ich schaue ja nur. 

Mach bitte nicht so ein trauriges Gesicht. Da bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Ich finde es ja auch voll schade. Ich trauere den alten Zeiten auch hinterher. 

Es war echt toll damals, oder nicht? Du warst wie besessen von mir. Du hast mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Du hast mich regelrecht angebetet. Du tust es noch.

Du bist voll süß. Ich bin gerne deine Göttin. Du Charmeur, du. Danke, aber ich weiß selbst, dass ich ein paar Kilo zugelegt habe. Zum Glück an den richtigen Stellen. Es ist wirklich schön zu sehen, dass ich dich immer noch scharf mache. Das tut gut, besonders jetzt, wo ich Mutter geworden bin. 

Oh, bitte! Das kannst du nicht von mir verlangen. Ich kann mich doch nicht vor dir ausziehen und dir einfach mein getragenes Höschen da lassen. 

Wenn mein Mann, das herausfindet!

Ich wünschte, ich könnte es. Du bist mein bester Freund und ich möchte dich wirklich glücklich sehen, aber ich kann hier doch keine Peepshow für dich veranstalten.

Allerdings. Wenn ich gleich auf deine Toilette gehe, könnte ich meinen Slip natürlich rein zufällig in deinem Badezimmer liegen lassen. Würde dir das gefallen? 

Das habe ich mir gedacht. 

Ich muss dich allerdings warnen. Ich habe heute Morgen noch mit meinem Mann gefickt und bin bislang nicht zu Duschen gekommen. Es könnte durchaus sein, dass mein Slip nicht ganz sauber ist und eine Ladung hineingetropft ist. 

Das ist dir egal? Okay, wenn ich gegangen bin, kannst du im Badezimmer mal nachsehen. Vielleicht habe ich dir dann ja ein Geschenk dagelassen. 

Es ist echt schön, dich wiederzusehen. Du bist immer noch mein bester Freund und wir müssen uns auf jeden Fall häufiger sehen. Findest du nicht? 

Erinnerst du dich noch an unseren alten Schwur? Damals bei deinen Großeltern auf der Schaukel? Wir haben uns geschworen, für immer Freunde zu bleiben. Freunde, für immer und ewig. 

Ja, die Schlüssel zu deinem kleinen Schmuckstück werde ich behalten. Versprochen. Und für die Zukunft wird mir schon etwas einfallen. 

Vielleicht spreche ich mal mit meinem Mann über dich. Er meinte erst letztens noch, dass wir eine Haushälterin gut gebrauchen könnten, und ich finde, du könntest ganz hübsch in einem Zofenkleid aussehen. 

Ich muss das mal mit ihm besprechen. Bei mir sind deine Schlüssel auf jeden Fall auch in Zukunft in sicheren Händen. Du bist mein bester Freund und mein immergeiler Keuschling. Daran wird sich nie etwas ändern. Für immer und ewig.


Have Fun ♡

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